10.07.2018

Sommertour 2018 - Station 5 - Frauenort Frankfurt (Oder) -10.7.2018

Zu jeder Sommertour in Brandenburg gehören mich auch Frauenorte, diesmal der Frauenort der Hebamme Justine Siegemundin in Frankfurt(Oder).Die Tafel steht am Zaun Europa-Universität Viadrina in der Logenstraße. 

Mehr»

10.07.2018

Sommertour 2018 - Station 4 - Zentrum der deutsch-polnischen Polizei- und Zollzusammenarbeit in Swiecko /Frankfurt (Oder) - 10.7.2018

Auf meiner Sommertour war ich heute Frankfurt (Oder)/Oder. Erste Station war das gemeinsame Zentrum der deutsch-polnischen Polizei- und Zollzusammenarbeit (GZ) in Swiecko. Polizeidirektor Ulf Buschmann, sowie sein polnischer Kollege Herr Ksiuk begrüßten mich sehr herzlich vor dem Gebäude, das sich in der ehemaligen Grenzkontrollstelle direkt an der A 12 befindet. Im GZ arbeiten 62 Beamte aus Deutschland und Polen rund um die Uhr zusammen in der Verbrechensbekämpfung. Jedes Jahr gehen im GZ ca. 20.000 Anfragen aus beiden Ländern ein. Neben Beamten der Polizei Brandenburg beteiligt sich auch die Landespolizei Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern, die Bundespolizei sowie die Generalzolldirektion, sowie der polnische Grenzschutz, Zolldienst und die polnische Polizei an der Verbrechensbekämpfung in Swiecko. Im gemeinsamen Lagezentrum sitzen sich die Beamten beider Länder direkt gegenüber. Eine direktere Form des Austauschs gibt es nicht. Wesentliche Aufgaben des GZ sind neben einem allgemeinen Informations- und Datenaustausch, die Koordinierung von Einsatzmaßnahmen. Das im Mai 2014 unterzeichnete und im Juli 2015 in Kraft getretene Abkommen zwischen Deutschland und Polen über die Zusammenarbeit der Polizei-, Grenz- und Zollbehörden sieht weitreichende Befugnisse für die Polizei beider Länder vor. Beeindruckt hat mich der Bericht von Herrn Buschmann, dass das Abkommen mehreren Menschen das Leben gerettet hat, indem durch schnelle Hilfe der Polizeikollegen aus dem Nachbarland ein Suizid verhindert werden konnte. Auch für Urlaubsreisende hat das GZ praktisch erfahrbare Vorteile. Ein vergessener Führerschein bedeutet nun nicht mehr das Ende der Reise. Stattdessen wird durch das GZ unbürokratisch und schnell geprüft, ob eine Fahrerlaubnis vorliegt. Anschließend kann die Fahrt weitergehen. Große Erfolge sind auch im Bereich der Aufklärung von KFZ-Diebstahl zu verzeichnen. Bei Fahrzeugen, die über GPS-Module verfügen, beträgt die Aufklärungsquote 95%. Zu den grenzüberschreitenden Operationen gehört neben der GPS-Ortung auch die sogenannte „Nacheile“ , bei der Verdächtige nach dem deutsch-polnischen Polizeiabkommen bis tief in das jeweilige Nachbarland hinein verfolgt werden können. Den grenzüberschreitenden Beamten stehen dabei dieselben polizeilichen Rechte zu, wie den lokalen Polizisten und Zollbeamten. Die juristischen Probleme der grenzüberschreitenden „Nacheile“ werde an der juristischen Fakultät der Europa-Universität Viadrina wissenschaftlich verarbeitet. Auch die Zusammenarbeit der Staatsanwaltschaften in Frankfurt (Oder) und Gorzow funktioniert sehr gut und ermöglicht so eine schnelle Verfahrensbearbeitung. Hier ist mittelfristig geplant, im GZ Kräfte aus beiden Ländern anzusiedeln um einen noch engeren Austausch zu gewährleisten. An mehreren innerdeutschen Landesgrenzen gibt es solche Zentren der polizeilichen Zusammenarbeit. Der Datenaustausch und die Arbeit in Swiecko sind aber in vieler Hinsicht vorbildlich und sehr gut. Wer die Arbeit des GZ kennen lernen möchte, dem empfehle ich den Polizeiruf 110 „Preis der Freiheit“, welcher in weiten Teilen in Swiecko gedreht wurde.

09.07.2018

Sommertour 2018 - Station 3 - Domino World Oranienburg 9.7.2018

Bereits vor einigen Wochen haben mich der Vorstand von Domino World  Lutz Karnauchow und die Geschäftsführerin Frau Dr. Theiss im Landtag aufgesucht, um mir das Konzept der von ihnen geführten Häuser und des Domino Coachings vorzustellen. Nun ich habe mir die Einrichtung in Oranienburg vor Ort angesehen. Domino World ist ein als gemeinnützig anerkannter, eingetragener Verein, der in Berlin und Landkreis Oberhavel 13 Einrichtungen betreibt, davon 7 Center, 3 Clubs, 2 Day Care Center und 1 Holiday Club/Appartements . Bereits 1991 wagte der Verein den Schritt aus Berlin nach Oranienburg und übernahm, das erst 1987 fertiggestellt Feierabend- und Pflegeheim, dass die Stadt Oranienburg selber nicht betreiben wollte. Um die Trägerschaft bewarben sich damals 3 private Betreiber und der Verein. Den Ausschlag gab, dass 98 % der damals angestellten Mitarbeiter für den Verein als Träger votierten. Das Stammhaus mit 198 Pflegeplätzen wurde übernommen und im Jahr 2000 wurde ein Neubaukomplex mit weiteren 90 Betten angebaut - nach modernen Standards als 1 Bett Zimmer. Im nächstes Jahr ist der Bau eines neuen Hauses geplant, um das Stammhaus zu sanieren und auch dort nur Einzelzimmer mit behindertengerechten Bädern zu installieren. Die Idee von Domino Coaching, das erst im Jahr 2000 entwickelt wurde, heißt, dass gute Pflege Ermutigung, Motivierung, Rehabilitation und die Aktivierung guter Ressourcen bedeutet. Im Rahmen des domino-coaching™ wird mit jedem Bewohner/ jeder Bewohnerin ( es sind zu mehr als 80 % Frauen) gemeinsam ein ganz individuelles Therapieprogramm entwickelt wird, um verloren gegangene Fähigkeiten zurückzugewinnen und wieder zu trainieren. Verschiedene Bewegungstrainings, Licht- und Kunsttherapie und Gedächtnistraining sowie medizinisches Qi Gong aus der traditionellen chinesischen Heilkunde werden angeboten. Bei der Aufnahme wird mit 4 verschiedene Tests (ua. Barthel Index) festgestellt wird, wo die Bewohner stehen. Das wird alle 3 Monate evaluiert. Es gibt Einzel- und 2 Gruppentrainingsangebote. Die Dokumentation der Fortschritte, seien sie auch noch so klein, ist wichtig, so soll Anerkennung und Lebensfreude vermittelt werden. Das ganze Haus hatte ein sehr freundliches gepflegtes und lichtdurchflutetes Ambiente. Der Speiseraum ist ein Restaurant, wo das Essen in Buffett Form angeboten wird und den hohen Standards von FIT IM ALTER entspricht. Es gab sehr gemütliche Aufenthaltsräume. Die Außenanlagen mit einem japanischen Garten mit Seerosen und einem kleinen Wasserfall haben mir gut gefallen.

Mehr»

09.07.2018

Sommertour 2018 - Station 2 - Bürgergarten Oranienburg 9.7.2018

Gefördert bis 2019 durch die Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Oberhavel ist der Bürgergarten Oranienburg ein im wahrsten Sinne lebendiges, wachsenden und blühendes Kleinod sehr zentral und in Schlossnähe gelegen. Vor Ort trafen wir uns mit wichtigen Akteuren: Mit Henning Schluss als Vertreter des Trägers, mit Joachim Richter-Geißler, dem Mann vor Ort im Bürgergarten, mit Arne Probandt, dem Mann für die Öffentlichkeitsarbeit, mit Verena Schluß, die Leiterin der Klang-Farbe Orange und Uta Gerber, die Geschäftsführerin der Lebenshilfe, die auch bewährte Kooperationspartner des Bürgergarten sind. Die Idee begann mit einem kleinen Garten bei einer Kindereinrichtung, der aber nicht wirklich öffentlich zugänglich war. Dann hat die Stadt Oranienburg diesen Garten pachtfrei zur Verfügung gestellt und finanzielle Mittel kamen vom Programm der Partnerschaft für Demokratie. Leider hat der Begleitausschuss der Partnerschaft für Demokratie die Zuschüsse für das Projekt deutlich gekürzt, so dass viele Aktivitäten nicht mehr stattfinden können. Eine gewisse finanzielle Unterstützung ist für die Erhaltung eines solchen Projektes aber wichtig. Das große Grundstück – das schon 1711 in alten Plänen als Garten markiert war - wurde nach Wunsch in 26 Beete von 1 qm bis 10qm unterteilt. Diese Beete werden von einzelnen Menschen oder auch von Kindergartengruppen, von 3 syrischen Brüdern oder dem Schülerprojekt „Kopfstütze“ individuell bepflanzt und gepflegt. Die Gartenregeln - wie naturnahes Gärtner ohne Pestizide- wurden gemeinsam aufgestellt. Jährlich verlängert sich der Pachtvertrag, aber das Gelände ist zentrumsnahes Bau-Erwartungsland und die Akteure befürchten, dass sie nicht mehr lange bleiben können. Dabei geht die Idee und das Konzept voll auf. Ziel ist es unterschiedlichste Bevölkerungsgruppen, die sich sonst nicht treffen, an einen Begegnungsort zusammen zu führen. Hier werden Menschen mit einander in Verbindung gebracht über Feste, Lesungen und Musikaufführungen im Garten. Die Lebenshilfe Oranienburg erfreut sich an den Produkten, die sie verarbeiten und dann wieder mit anderen im Bürgergarten teilen. Es besteht die Hoffnung, dass der Bürgergarten an anderer geeigneten Stelle in Oranienburg weiterleben kann und der Träger mit Hilfe der Stadt neues geeignetes Grundstück bekommt, wenn der Standort einmal geräumt werden muss. Der Bürgergarten freut sich über viele Aktive und Besucher und hat einen Facebook Account, der sich über viele Follower freut .

Mehr»

09.07.2018

Sommertour 2018 - Station 1 - Oranienburger Tafel 9.7.2018

Die erste Etappe meiner diesjährigen Sommertour war Oranienburg. Der erste Besuch galt der Oranienburger Tafel, die in der Trägerschaft des Arbeitslosenverband Deutschland, Landesverband Brandenburg e.V. ist. Ich traf die Leiterin Viola Knerndel zu einem ausführlichen Gespräch und ich war beeindruckt von dieser energievollen Persönlichkeit. Frau Knerndel ist in ihren 20 Jahre für die Oranienburger Tafel zu einer Institution in Oranienburg geworden. Sie hat durch ihre Arbeit in einer Personalabteilung einer Firma, als Schöffin und als Leiterin der Tafel sehr viele Erfahrungen mit Behörden und Verwaltungen gesammelt. Sie managt nicht nur die Oranienburger Tafel mit den anspruchsvollen Aufgaben, sondern bietet darüber hinaus auch noch Beratung in allen sozial“rechtlichen“ Fragen auf hohem Niveau. Viele Menschen, die sich regelmäßig Lebensmittel bei der Tafel holen, kommen direkt zu ihr. Sie holt sich zwar alle 4 Wochen eine ehrenamtliche Rechtsberatung ins Haus- denn sie kennt ihre Grenzen, aber sehr viele Oranienburger landen mit ihren Nöten und Anliegen bei ihr. Frau Knerndel wünschte sich dringend eine unabhängige Sozialberatungsstelle in Oranienburg – zumal diese Beratung eine Kreisaufgabe ist. In zwei Jahren will Frau Knerndel in Rente gehen und sie macht sich Gedanken, darüber, wer ihre Nachfolge bei der Tafel, aber auch bei der Beratung und den anderen Projekten antritt. Frau Knerndel ist eine aktive Netzwerkerin, die mit dem Verein, den Ehrenpreis der Stadt Oranienburg erhalten hat. Sie akquiriert Spenden und organisiert Aktion wie zum „Tag der fairen Arbeit.“ Sehr beeindruckt war ich von den logistischen Aufgaben der Tafel. Im gesamten Tafelbezirk werden 350 Haushalte mit Lebensmitteln versorgt - darunter sind alleine 100 Rentner. Es bekommen Einzelpersonen, aber auch große Familien bis zu 10 Personen Kisten mit Lebensmittel, die täglich bei Discountern, Geschäften und Bäckern abgeholt werden. Wir waren dabei wie die Lebensmittel ausgeladen wurden, das ist schwere körperliche Arbeit. Dann muss erst alles gesichtet werden und das Verdorbene, Unbrauchbare wird aussortiert. Dann wird alles so gerecht wie möglich in so viele Kisten gepackt, wie die ungefähre Anzahl der Menschen, die kommen um sich auf diesem Wege mit Lebensmittel versorgen. In Oranienburg sind das ca. 90 Kisten. Jede Kiste kostet 4 Euro und die Personen müssen nachweisen, dass sie bedürftig sind. Die Oranienburger Tafel hat nicht nur eine Ausgabestelle Oranienburg, sondern auch in Henningsdorf, in Velten und in Liebenwalde. Die Oranienburger Tafel muss auch wirtschaftlich denken. Denn erst im Juni diesen Jahres mussten  6000 € für Reparaturen an den Autos und dem Kühlwagen investiert werden. Die Oranienburger Tafel bekommt feste Zuschüsse von der Stadt Oranienburg und eine kleine Summe von der Stadt Hennigsdorf. Frau Knerndel ist es sehr wichtig, dass sie keinen Unterschied macht zwischen Bedürftigen Deutschen und Migranten. Aus organisatorischen Gründen (z.B. keine Zuteilung von Schweinefleisch) macht die Tafel die Ausgabe für Migranten am Mittwoch. Es gibt nur eine Leiterin und einen angestellten Kraftfahrer, der den 7,5 Tonner fährt. Es gibt 30 Stellen für MAE Kräfte von den aber leider nur 15 besetzt sind, da das Jobcenter es nicht schafft geeignete Bewerber zuzuweisen. Aus die Stellen des Bundesfreiwilligen Dienstes sind nicht alle besetzt. Aber es gibt auch Menschen, die völlig ehrenamtlich hier arbeiten. Sie erhalten weder eine Vergütung noch Lebensmittel. Zu den weiteren Projekten vor Ort gehört eine Nähstube, in der Bedürftige Kleidung reparieren und ändern lassen können, eine Schreibstube, die Hilfe bei Schreib und Behördenangelegenheiten bietet. Eine Fundgrube mit „tausend Dingen für den täglichen Bedarf“, wie Frau Knerndel es nannte, gibt es auch. Die einzelnen Tafeln sind zu einem Netzwerk dem Landesverband der Tafeln zusammengeschlossen, dass z.B. gemeinsame Grundsätze erarbeitet.

Mehr»

25.07.2017

Sommertour 2017 - 10. Station - FAPIQ -Potsdam - 25.7.2017

Im Dezember 2016 stellte Dr. Anja Ludwig FAPIQ – die Fachstelle Altern und Pflege im Quartier im Sozialausschuss des Landtags vor.
Das Modellprojekt soll Haupt und ehrenamtliche Akteurinnen und Akteure der Pflege in den Landkreisen und kreisfreien Städten zusammenführen, sowie durch gezielte Beratung lokale vorhandene Strukturen und Angebote unterstützen und dabei helfen, diese bedarfsgerecht weiterzuentwickeln.
Wir besuchten nun die Geschäftsstelle von FAPIQ in Potsdam und sprachen mit Frau Dr. Anja Ludwig und Frau Antje Baselau als stellvertretende Projektleitung, über ihre Arbeit.
Begleitet wurde ich heute von
Rena Peterson, Fachreferentin der grünen Landtagsfraktion für Soziales und Gesundheit und
Dr.Mechthild Rünger, Sprecherin des KV der GRÜNEN Potsdam.

In den Projektbereichen : Wohnen, alltagsunterstützende Angebote, alternsgerechte Quartiersentwicklung und kommunale Altenhilfe- und Pflegeplanung entwickeln die Beschäftigten des Modellprojekts Materialien zu Hintergründen und zur Information fachübergreifend in Potsdam und unterstützen die Bildung nachhaltiger Netzwerke. Bei FAPIQ arbeiten unter anderem StadtplanerInnen und GesundheitswissenschaftlerInnnen mit SozialpädagogInnen zusammen. Seine besondere Stärke gewinnt das Modellprojekts dabei auch durch die Präsenz in der Kommune. An den vier Standorten Potsdam, Eberswalde, Neuruppin, Luckenwalde und Lübben bieten die Regionalstellen eine auf die lokalen Erfordernisse abgestimmte Beratungsstruktur und fördern die Potenziale generationengerechter Quartiere und lokalen Engagements.

Mehr»

24.07.2017

SOMMERTOUR 2017 – 9. Station – FC Energie Cottbus - 24.Juli 2017

Der Innenausschuss des Landtages hat sich in seiner Sitzung am 11.5.2017 mit den Ausschreitungen bei der Fußballpartie zwischen 1.FC Energie Cottbus und SV Babelsberg 03 befasst. Während des Fußballspiels wurde Pyrotechnik entzündet, Vermummte stürmten den Fußballplatz, mehrfach wurde der Hitlergruß gezeigt und antisemitischer Parolen gebrüllt.
Laut Verfassungsschutzbericht von letzter Woche ist die Szene im Großraum Cottbus aus Neonazis, Hooligans und Kampfsportlern "hochgradig gewaltorientiert".
Meine Kollegin Marie-Luise von Halem und ich haben eine kleine Anfrage an die Landesregierung gestellt: Fanszene bei Energie Cottbus (Drucksache 6/6733). Vor diesem Hintergrund war es mir besonders wichtig das direkte Gespräch mit Vertretern des FC Energie Cottbus zu suchen.
  
Deshalb hat es mich sehr gefreut, dass Matthias Auth als (ehrenamtlicher) Verwaltungsratsvorsitzender sich die Zeit für ein Treffen genommen hat. Er wurde vom Verein als offizieller Ansprechpartner für diese Themen berufen. Weitere Gesprächspartner waren Sebastian Berge, Assistent der Geschäftsführung und Mitglieder-Beauftragter, der seit 4 Jahren im Verein die Initiative Vielfalt und Toleranz begleitet und Stefan Scharfenberg, der Medienkoordinator und Pressesprecher von FC Energie Cottbus.
Begleitet wurde ich von Juliane Müller, Referentin der Landtagsfraktion für Innenpolitik und Recht und Hans-Joachim Weißflog, Stadtverordneter in Cottbus und Mitglied im Rechtsausschuss.
Auch bei Energie Cottbus ist man sehr alarmiert darüber, dass kriminelle Gewalttäter Fußballspiele als Bühne benutzen. Beim Verein Energie Cottbus hat man das Problem erkannt und ist gewillt gegen zu steuern.  
"Wir sind nicht für alles verantwortlich, aber wir tragen Verantwortung," so Matthias Auth.
Zahlreiche Gespräche wurden mit dem Ministerium für Inneres und Kommunales, der Polizeidirektion Süd und VertreterInnen von "Tolerantes Brandenburg " geführt. Ein intensiver Kontakt mit dem Cottbusser Aufbruch wurde aufgenommen. Bis zum September 2017 soll ein allseits abgestimmtes Massnahmenpaket vorgelegt werden. Außerdem plant der Verein ab 2018 einen Beauftragten für Vielfalt und Toleranz einzustellen. Insgesamt muss die Kommunikation verbessert werden. Viele Integration- und Toleranz fördernde Aktionen und Maßnahmen des Vereins sind bisher gar nicht öffentlich geworden. Die Mitgliederversammlung begrüßt diese Vorhaben und Pläne ausdrücklich.

Mehr»

24.07.2017

SOMMERTOUR 2017 – 8. Station – Polizeidirektion Süd- Cottbus - 24.Juli 2017

Sven Bogacz, Leiter der Polizeidirektion Süd, Simone Taubenek, Leiterin des Stabes der Polizeidirektion Süd und Stellvertreterin von Sven Bogacz und Ines Filohn, Pressesprecherin der Polizeidirektion empfingen uns sehr freundlich zu einem gemeinsamen Gespräch. Begleitet wurde ich von Juliane Müller - Referentin der Landtagsfraktion für Innenpolitik und Recht, Hans-Joachim Weißflog, Stadtverordneter in Cottbus und Mitglied im Rechtsausschuss und Gudrun Breitschuh-Wiehe, Stadtverordnete in Cottbus, Vorstand des GRÜNEN Kreisverband, Mitglied des Cottbusser Aufbruch. Nach der Evaluation der Polizeistrukturreform beträgt die aktuelle Personalzielzahl für die Polizeidirektion Süd 1450 Planstellen. Davon sind mit Datum 1.7.2017 - 1388 besetzt. Zum 1.10.2017 werden voraussichtlich 40 weitere BeamtInnen hinzukommt, von denen 30 in der Polizeiinspektion des Flughafens in Schönefeld eingesetzt werden. Die Beamten müssen sich trotz bestandener Prüfung weitere 7 Monate einer Sonderausbildung unterziehen, um an einem internationalen Flughafen voll einsatzfähig zu sein, z.B. bei Staatsbesuchen. Trotz der deutlich gesteigerten Ausbildungskapazitäten an der Fachhochschule der Polizei in Oranienburg wird es noch einige Zeit dauern um die Ziel Zahl zu erreichen, da in nächster Zeit viele BeamtInnen in den Ruhestand eintreten. Das Gespräch drehte sich im Weiteren um Kriminalitätsphänomene wie Grenzkriminalität, Vieh-Diebstähle, die Rockerproblematik mit Bezügen zur organisierten Kriminalität und Betäubungsmittelkriminalität. Crystal Meth Missbrauch breitet sich im Direktionsbereich von Süden nach Norden aus und ist von erheblicher Beschaffungskriminalität begleitet. Ausführlicher sprachen wir noch über die verfestigte rechtsextremistische Szene im Süden Brandenburgs. Eine gute Zusammenarbeit mit dem mobilen Beratungsteam und anderen Akteuren des Toleranten Brandenburgs existieren. Pegida-Ableger haben in Cottbus und Umgebung nie Fuß fassen können, dem rechtsgerichteten Bündnis " Zukunft Heimat“ gelingt aber eine gewisse Mobilisierung. Dort marschieren Rechtsextremisten Seit an Seit mit Rechtspopulisten, aber auch "normalen Bürgern“. Bis zur Bundestagswahl sind gehäuft Demonstrationen angekündigt.

Mehr»

21.07.2017

SOMMERTOUR 2017 – 7. Station – Frauenort Templin - 21.Juli 2017

Am Ende dieses Sommertour Tages machten wir noch einen Bummel durch das schöne Templin und besuchten den Frauenort:
Erna Taege-Röhnisch
Sie baute gemeinsam mit ihrem Mann das Volkskundemuseum (heute Museum für Stadtgeschichte) in Templin auf, setzte sich für den Erhalt der niederdeutschen Sprache ein und war schriftstellerisch tätig.

Mehr»

URL:http://ursulanonnemacher.de/sommertour/browse/1/