Sommertour Station 6 : Besuch bei Frau Jura, Bürgermeisterin von Perleberg am 25.7.2016

Wir trafen die Bürgermeisterin Anett Jura im beeindruckenden historischen Rathaus
am großen Markt in Perleberg.Am Wochenende fand in Perleberg die 777 Jahrfeier statt und stolz berichtetet die Bürgermeister, dass viele der Aktivitäten von der Einwohnerschaft selbst organisiert worden sind.
Impulse aus der Bürgerschaft und bürgerliches Engagement zu unterstutzen und zu fördern ist Frau Jura ein besonderes Anliegen. 
Ausführlich berichtete die Bürgermeisterin vom Projekt „Zukunftstadt“ -  einer Initiative des Ministeriums für Bildung und Forschung. In dessen erster Phase Perleberg gemeinsam mit Wittenberg teilgenommen hat.In Perleberg wurde der Projektansatz verfolgt „in die Wünsche und Ideen der jüngeren Generation hineinzuhören“. Die begleitenden Workshops zu „Zukunftstadt“ waren mit je 60-80 Teilnehmer*innen gut besucht – von Schülern bei zum Seniorenbeirat waren alle Generationen gut vertreten.Das Projekt, das von der TU Berlin wissenschaftlich begleitet wurde, hat die gute Zusammenarbeit zwischen Perleberg und Wittenberge weiterbefördert. Leider kam vor wenigen Tagen der Bescheid des Ministeriums, dass es keine weitere Förderung für eine zweite Projektstufe geben wird.Beide Städte wollen aber die Ergebnisse der ersten Phase gemeinsam weiter auswerten und kleinere Projekte selbstständig verfolgen. 

Ein Ergebnis der guten Zusammenarbeit ist, dass - vorbehaltlich der Zustimmungen der Stadtverordnetenversammlungen-  eine gemeinsame Wirtschaftsförderung mit Wittenberge beabsichtigt ist. Daneben ist Perleberg an der kreislichen Wirtschaftsförderung und den Aktivitäten des regionalen Wachstumskerns Perleberg, Wittenberge, Karstädt beteiligt.

Frau Jura wurde im Januar 2015 für 8 Jahre zur Bürgermeisterin gewählt. Von 2002-2007 war sie Referentin im Wirtschaftsministerium in Schwerin. Später leitete sie das Technologiezentrum in Wittenberge.

Ein weiteres Anliegen ist der Bürgermeisterin die weitere Belebung des Altstadtkernes: sie plant eine Bestandsanalyse leerstehender Immobilien, Stadtspaziergänge mit interessierten Gründern, ein Kunstprojekt mit dem Gymnasium mit temporärer Nutzung leerstehender Räume und eine Kooperation mit einer Hochschule.Außerdem ist eine Studie mit dem Brandenburger Sozialministerium zur Familienfreundlichkeit in Planung.  Mit besonderer Empathie erzählt die Bürgermeisterin von der Lotte Lehmann Akademie, in der in Gedenken an die bekannte Opernsängerin und gebürtige Perlebergerin Seminare für Nachwuchs Künstler*innen durchgeführt werden. Zum Abschluss der Akademie Wochen finden zahlreiche Konzerte in Perleberg statt. Eine Kooperation mit der Musikakademie Rheinsberg sind angedacht.

Zurzeit sind 500 Flüchtlinge in Perleberg zur Betreuung und die Willkommens-Initiative Perleberg hilft, unterstützt mit Sprachkursen und anderen Aktivitäten.

Abschließend wies Frau Jura noch einmal darauf hin, dass Perleberg seit annähernd 200 Jahren (seit 1817) Kreisstadt ist und der mögliche Verlust des Kreissitzes im Rahmen der Verwaltungsstrukturreform die Bevölkerung sehr beunruhigt. Der längerfristige Erhalt von Verwaltungsstandorten erscheint ihr unverzichtbar.

 

 

Begleitet wurden wir am heutigen Tag von Bärbel Treutler, Kreistagsabgeordnete für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Hendrik Claus vom grünen Kreisverband Prignitz, die uns in der Mittagspause ins PARADIES entführten.

 

 

 

 

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.Sommertour Station 5: Besuch des IQ Netzwerk Brandenburg am Standort Bernau am 22.7.2016

Am Nachmittag trafen wir uns mit den beiden engagierten Projektmitarbeiterinnen Anne Dann und Janine Schwirzer vom IQ Netzwerk Brandenburg. Das Netzwerk soll die Arbeitsmarkt Integration von Menschen mit Migrationshintergrund gemeinsam verbessern.

Im IQ Netzwerk Brandenburg gibt es 13 Teilprojekte mit Beratungsstellen an 9 Standorten.

Der Schwerpunkt der Projektarbeit in Bernau und Eberswalde liegt im Bereich der nicht akademischen reglementierten Gesundheitsberufe, vorwiegend der Krankenpflege, sowie der sozialen Berufe, hier geht es überwiegend um Erzieher*innen. 

Ziel ist es Menschen aus anderen EU-Ländern, Drittstaaten und Geflüchteten bei der Anerkennung und Anpasssungsqualifizierung ihres Berufes konkret und persönlich zu helfen. Wenn festgestellt wird, dass die Berufsausbildung hier in Deutschland nicht 1:1 anerkannt wird, dann können passgenaue Hilfestellungen beim Nachweis von Zeugnissen und Ausbildungsbescheinigungen, beim Ablegen von Prüfungen, bei fehlenden Sprachkenntnissen, auch im Bereich der medizinischen Fachsprache gegeben werden.

Die Projektmitarbeiterinnen arbeiten im Netzwerk intensiv mit Behörden und Institutionen zusammen und haben vielfältige Möglichkeiten der Unterstützung und Förderung- auch finanzieller Art. Sie begleitenden bei der gesamten Nachqualifizierung. Dieses gute Angebot gibt es erst seit März 2015. Es bleibt zu hoffen, dass dieses vielschichtige und effektive Angebot bekannt und viel genutzt wird.

 

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Sommertour Station 4 : Besuch des Immanuel Klinikum Bernau/ Herzzentrum Brandenburg am 22.7.2016

Heute wurden wir zu einem Gespräch im  Immanuel Klinikum Bernau/ Herzzentrum Brandenburg sehr freundlich empfangen von
Herrn Linke, Geschäftsführer Klinik Bernau,
Prof. Dr. med. Albes, Chefarzt Herzchirurgie,
Prof. Dr. med. Butter, Chefarzt Kardiologe und
Frau Pilz, Pflegedirektorin.

1998 zog das Herzzentrum von Berlin-Buch nach Bernau und bildete mit den dort vorhandenen Angeboten der Grundversorgung das Immanuel Klinikum Bernau/Herzzentrum Brandenburg.Nach der Zusammenlegung war es allerdings von Beginn an recht eng für alle Aufgaben. Doch inzwischen ist die Zusammenführung gut gelungen und die interdisziplinäre Arbeit funktioniert.
Es gibt 40 Ausbildungsplätze allein im pflegerischen Bereich, auch operationstechnische Assisten*innen werden im Hause ausgebildet.
Der Bereich der Geburtshilfe entwickelt sich sehr gut, in diesem Jahr wird mit 500 Geburten gerechnet.  

Der beiden Schwerpunkte der Klinik liegen im Bereich der Kardiologie und der Herzchirurgie. In 3 Herzkatheter-Laboren können Interventionen an den Herzkranzgefäßen und elektrophysiologische Untersuchungen und Eingriffe durchgeführt werden.
Besonders stolz ist die Klinik auf den neuen Hybrid-OP. Es stellt eine Verbindung von kardiologischem Herzkatheter-Labor und herzchirurgischem Operationssaal dar. Diese 3,5 Millionen teure Investition ist seit 2 Monaten im Betrieb. Dort können minimal invasiv Herzklappenersatzeingriffe oder -rekonstruktionen über Katheter am schlagenden Herzen durchgeführt werden.

In der Kardiologie wurden 2015 4600 Patienten stationär behandelt und die Herzchirurgie hat 1500 Operationen durchgeführt.

Für die Zukunft ist geplant die kinderheilkundliche Abteilung weiter auszubauen, besonders auch im Bereich der Kinder-Kardiologie und Herzchirurgie. Ein modernes Geburtshilfe- und Kinderzentrum wird aufgebaut. Es ist geplant sich an einem umfassenden Pädiatrie-Konzept im Verbund mit anderen Brandenburger Kliniken zu beteiligen.

Beide Chefärzte sind engagierte Dozenten an der neu gegründeten Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane.
Das Immanuel Klinikum Bernau gehört zu den Trägern der Medizinischen Hochschule und lobt jährlich 4 Studien-Stipendien aus.

Betont wurde von allen die besondere Philosophie des Hauses in kirchlicher Trägerschaft. Sie seien nicht an die Gewinnerwartung eines privaten Klinikbetreibers gebunden und könnten das Erwirtschaftete in die Klinik reinvestieren.Große Sorgfalt wird auch auf die Auswahl der Mitarbeiter*innen gelegt, von den Transportpflegern bis zu den Servicekräften, die die Pflegenden entlasten sollen. Ein Problem mit Fachkräftemangel kennt die Klinik bisher nicht.

In Planung ist ein Erweiterungsbau für 25 Millionen Euro.
Weitere Themen des sehr intensiven und informativen Gespräches waren die Trägerschaft des Rettungsdienstes im Landkreis Barnim, die Frage eines dritten Herzzentrums in Brandenburg und die weitere Entwicklung der Medizinischen Hochschule Brandenburg.

Bei einem ausgedehnten Besichtigungsrundgang durch die Klinik, trafen wir auch auf den Chefarzt der Intensivstation, der uns die strengen und erfolgreichen Maßnahmen beim Umgang mit Problemkeimen erläutere und sahen uns die hochmodernen Funktionsräume, die interdisziplinär belegten Stationen und die neugestalteten Aufenthaltsräume an.

 

 

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Sommertour Station 3: Frauenberatungsstelle beim Märkischen Sozialverein e.V. in Oranienburg am 21.7.2016

Wir trafen am Nachmittag mit Frau Culmsee, der Koordinatorin des Frauenhauses und der Frauenberatungsstelle Oranienburg, Frau Rutsch, sozialpädagogische Mitarbeiterin des Frauenhauses und Frau Rüffer vom Märkischen Sozialverein e.V. zusammen.

Der Märkische Sozialverein – gegründet 1991 – feierte bereits sein 25-jähriges Bestehen und ist seit 14 Jahren Träger des Frauenhauses und der Beratungsstelle.

Das Frauenhaus Oranienburg, das dezentral liegt, bietet 10 Plätze für Frauen mit ihren Kindern aus Gewaltsituationen und hat eine 24 Stunden Hotline geschaltet. Die Beratungsstelle bietet Beratung- und Unterstützung für Frauen aus dem ganzen Kreis Oberhavel. Das alles wird derzeit von 2 Mitarbeiterinnen abgedeckt.

Dass die Landesfinanzierung für die Frauenhäuser in Brandenburg erhöht wurde, wurde allgemein begrüßt. Dass die Gesamtfinanzierung immer wieder unsicher ist und die Träger jährlich bei den Kommunen für Zuschüsse auf Werbetour gehen müssen, stellt eine Belastungsprobe da.
Äußerst bedauerlich ist auch, dass es nicht nur im Frauenhaus Oranienburg keine finanziellen Mittel für die Arbeit mit den Kindern gibt. Kinder, die in einer von Gewalt geprägten Familie aufwachsen, sind immer Opfer, selbst wenn sie nicht selber misshandelt werden. Das ist inzwischen wissenschaftlich nachgewiesen. Ohne intensive Bearbeitung der Familiensituation können aus den kindlichen Opfern aber wieder Opfer oder auch Täter werden.  
Wir sprachen auch über konkrete Probleme bei der Arbeit.
Die Entscheidungen von Jugendamtsmitarbeiter*innen und Richter*innen zum gemeinsamen Sorgerecht auch für gewalttätige Vater wurde sehr kritisch gesehen. So werden Frauen gezwungen Kontakt zu den Tätern gegen ihren Willen aufrecht zu erhalten.
Leider gibt es schon seit etlichen Jahren in Oberhavel keinen Runden Tisch gegen häusliche Gewalt mehr. 

Wir erhielten einen Überblick über das umfangreiche Aufgaben-Spektrum des Märkischen Sozialverein e.V.. Dazu gehören unter anderem eine Selbsthilfe-, Kontakt- und Informationsstelle, die Schuldnerberatungsstelle, ein Betreuungsverein, sozialpädagogische Hilfen und Tagesgruppen, die Kontakt- und Beratungsstelle für Menschen mit Demenz und deren Angehörige.
Unter dem Dach des Märkischen Sozialvereins arbeiten 50 feste Mitarbeiter*innen und sehr viele Ehrenamtliche. 2006 zog der Verein mit seinen Beratungsangeboten in die „Beratungsetage“ in der Liebigstr.4 in Oranienburg. Besonders auffällig in der Arbeit ist aktuell ein Fachkräftemangel in allen sozialer Bereichen zu spüren, dass betrifft auch die Flüchtlingsarbeit in der Region. Es gibt zwar ausfinanzierte Stellen, aber keine Bewerber*innen dafür.
 

 
 

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Sommertour Station 2: Besuch der Fachhochschule der Polizei in Oranienburg am 21.7.2016

Heute trafen wir in der Fachhochschule der Polizei Oranienburg den Präsidenten der Hochschule Rainer Grieger zu einem intensiven und ausführlichen Gespräch.

„Wir sind ein polizeilicher Bildungskonzern“, so fasste Herr Grieger zu recht seine Ausführungen über die Fachhochschule der Polizei zusammen.

Die Fachhochschule bietet nicht nur einen Ausbildungsgang für den mittleren Dienst, sondern auch einen akkreditierten Bachelor-Studiengang für den gehobenen Polizeivollzugsdienst an.

Seit einem Jahr gibt es einen Masterstudiengang gemeinsam mit der Polizeihochschule Berlin, der an der deutschen Hochschule der Polizei in Münster seine Fortsetzung findet.
Im Jahr 2015 wurden 4251 Weiterbildungsveranstaltungen von 28 500 Teilnehmer*innen besucht, denn für jede/r Polizist*in sind 12 Tagen Weiterbildung pro Jahr vorgesehen.

Ein wichtiger Teil der Arbeit ist die internationale Zusammenarbeit, insbesondere mit EU Staaten. Viele der Auszubildenden machen Auslandpraktika und Hospitationen von Island bis Spanien. Außerdem wird wie an allen Hochschulen auch in Oranienburg Forschung betrieben.

Das Auswahlverfahren für einen der 300 Ausbildungs-/Studienplätze ist sehr intensiv. Bis zu 6000 Bewerbungen gehen online ein, von denen ca. die Hälfte der Bewerber*innen nach einer Einladung auch zum Bewerbungsverfahren erschient, davon kommen 50 % aus Brandenburg, der Rest aus anderen Bundesländern.
Nach einem psychologischen Test, einem Diktat, einer sportlichen Prüfung und einer ärztlichen Untersuchung sind schon ein großer Teil der Bewerber*innen nicht mehr im Rennen. Die verbleibenden müssen sich dann noch einer Prüfungskommission stellen.
Ca. 30 % der Bewerbungen kommen von Frauen, 2-5 % der Bewerber*innen haben einen Migrationshintergrund. Etwa 10 % der Studierenden brechen die Ausbildung ab.
Die aktuell vorgenommene Erhöhung der Zielzahl bei der Polizei und die ca. 300 altersbedingten Abgängen pro Jahr lassen es zwingend erscheinen, die Ausbildungskapazitäten weiter zur erhöhen. Eine kurzfristige Aufstockung auf 350 Plätze jährlich erscheint machbar. Bei einer längerfristigen Erhöhung wird es sowohl vom Raumangebot als auch von den Dozent*innen Engpässe geben.

Der Präsident der Fachhochschule Herr Grieger hat uns auch sehr eindrücklich die Geschichte des Geländes und der historischen Gebäude der jetzigen Fachhochschule nahe gebracht. Während der Nazizeit wurde von diesem Standort aus das ganze System der Konzentrationslager gesteuert.
Es gibt eine enge Kooperation mit der angrenzenden Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen. Der historische Standort und die Rolle der Polizei in der Nazi Diktatur sind auch Unterrichtsgegenstand.
In der Fachhochschule stehen Teile der Ausstellung "Ordnung und Vernichtung - Die Polizei im NS-Staat" aus dem Deutschen Historischen Museum zu sehen.

Bei einem Gang über das gesamte Fachhochschule wurden wir von zwei Polizeianwärter*innen begleitet, die uns einen Blick auf die Ausbildung aus der Sicht der Studierenden ermöglichte. Wir haben uns zahlreiche Schulungsräume, Hörsäle, Räume zur Tatortsimulation, die Schießanlage und die Bibliothek angesehen und mit einigen Dozenten und Dozentinnen gesprochen.

 

Hier finden Sie einen Artikel aus der MAZ vom 22.7.2016 zum Besuch 

m.maz-online.de/Lokales/Oberhavel/Eine-Gruene-in-der-Polizeifachhochschule

 

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Sommertour Station 1: Besuch der Oberhavel Klinik GmbH–Standort Hennigsdorf am 20.7.2016

Bei meiner heutigen 1. Station der politischen Sommertour besuchte ich die Oberhavel Klinik GmbH – Standort Hennigsdorf. Dort traf ich den Geschäftsführer der Oberhavel Kliniken GmbH Herrn Dr. med. Detlef Troppens. An dem sehr aufschlussreichen und lohnenden Gespräch nahmen auch die Pflegedienstleiterin Frau Beatrice Marzahn und Frau Dorothea Mantei, die Prokuristin der Oberhavel Kliniken GmbH teil.

Wir erhielten einen ausführlichen Überblick über die medizinischen Angebote der drei Standort der Oberhavel Kliniken GmbH Oranienburg, Hennigsdorf und Gransee.

Hennigsdorf hat einen Schwerpunkt in der inneren Medizin, besonders im Bereich der Herz-, Kreislauf und Gefäßerkrankungen und einen weiteren in der Neurologie und Psychiatrie. Wegen der steigenden Patientenzahlen entsteht auf dem Gelände in Hennigsdorf ein Klinik - Neubau mit über 90 Betten, das im März 2017 eingeweiht werden soll.

Diesen beeindruckenden Beweis für die Leistungsfähigkeit des Standortes konnten wir bei einer Führung durch die Baustelle noch besichtigen.

Wir sprachen intensiv über die Fachkräftegewinnung sowohl im ärztlichen, als auch im pflegerischen Bereich. Hier wurde deutlich wie brisant ganz besonders der Mangel an gut ausgebildeten Pflegekräften ist. Der Klinikbetrieb versucht mit 90 Ausbildungsplätzen allein in der Pflege Abhilfe zu schaffen, aber es reicht bei weitem nicht die Anzahl der altersbedingt ausscheidenden Kräfte zu kompensieren.

Auch die Notfallversorgung war ein wichtiges Thema. Es sind aktuell 3 Notfallwagen bei der Oberhavel Kliniken GmbH im Einsatz, 2 weiter sollen dazu kommen. Es wird allerdings immer schwieriger trotz hoher Anreize gut qualifizierte Notfallärzte für die Besetzung der Notfallwagen zu finden. Gesprächsthema waren auch Parallelstrukturen bei der Notfallversorgung.

Aus dem intensiven Gespräch mit den Leitungskräften aus der Praxis, konnte ich viele inhaltliche Vertiefungen und Hinweise für meine parlamentarische Arbeit mitnehmen.

 

 

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Meine politische Sommertour 2016

Auch in diesen Sommerferien nehme ich mir Zeit, um Projekte und Institutionen in Brandenburg zu besuchen und mit Menschen noch intensiver ins Gespräch zu kommen. 

Mittwoch, 21.7.2016
Hennigsdorf: Besuch der Oberhavel Kliniken/Hennigsdorf  

Donnerstag, 21.7.16      
Oranienburg: Besuch der Fachhochschule der Polizei und der Frauenberatungsstelle/des Frauenhauses des Märkischen Sozialvereins e.V.
                             
Freitag, 22.7.2016        
Bernau: Besuch des Immanuel Klinikum Bernau/ Herzzentrum Brandenburg und des IQ Projektes – Anpassungsqualifizierungen in sozialen Ausbildungsberufen und den Gesundheitsfachberufen

Montag, 25.7.2016          
Perleberg: zum Gespräch mit der Bürgermeister Annett Jura und später mit dem 1.Beigeordneten Christian Müller, Landkreis Prignitz zu Themen wie der Kreisgebietsreform                     

Dienstag, 26.7.2016      
Zossen
: Besuch der Flüchtlings-Erstaufnahme Einrichtung Zossen-Wünsdorf und des Kulturkraftwerk Zossen e.V. und ein Treffen mit Jörg Wanken von "Zossen zeigt Gesicht"                               

 

 Für Presseanfragen und weitere Infos wenden Sie sich bitte an mein Wahlkreisbüro: 03322-831290 

 

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39.Falkenseer Frauenstammtisch am 7. Juli 2016

Trotz des Fußball Halbfinales war unser Frauenstammtisch sehr gut besucht.

Unsere Gastfrau war Karina Appeldorn aus Falkensee. 
Sie wurde vom Gourmetführer Gault Millau zu Deutschlands Pâtissière des Jahres 2015 gekürt. Damit ist sie eine von sehr wenigen Frauen, die die begehrte Auszeichnung erhalten haben.

Hier der Link zu einem kleinen Video über ihre süßen naturinspirierten Kunstwerke, der leidenschaftlichen Gärtnerin:

https://www.youtube.com/watch?v=LIedr7_UQXo

 

Hier finden Sie den Artikel aus der MAZ vom 12.7.2016 online:

http://m.maz-online.de/Lokales/Havelland/Kuechentipps-von-der-Dessert-Koenigin

 

 

Grüne Mentees im Brandenburger Landtag

Politische Ämter sind immer noch mehrheitlich von Männern besetzt. Frauen zu vernetzen und in parteipolitische Verantwortung zu bringen, ist das Ziel des Frauenmentoring-Programms, das der Landesverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Brandenburg anbietet.

Am 21. Juni 2016 besuchten mich die Mentees im Brandenburger Landtag und wir hatten eine sehr interessante Gesprächsrunde mit der Landtagspräsidentin Britta Stark und den Frauenpolitischen Sprecherinnen von SPD und CDU .

Kategorien:Aktuelles

38. Falkenseer Frauenstammtisch

 

Am Donnerstag, den 12.5.2016  hatten wir wieder einen interessanten Abend und eine spannende informative Diskussionsrunde mit Frauke Postel vom Mobilen Beratungsteam im Brandenburgischen Institut für Gemeinwesenberatung ( http://www.gemeinwesenberatung-demos.de) über Rechtsextremismus und Rechtspopulismus . Frauke berät und informiert seit mehr als 20 Jahren auch im Havelland zu rechten Organisationen und Strukturen in Brandenburg.
Sie moderiert in Falkensee den runden Tisch zur Vorbereitung der Aufnahme von Asylsuchenden und Flüchtlingen.

URL:https://ursulanonnemacher.de/startseite/browse/10/kategorie/aktuelles-43/