Besuchergruppe von 3x Deutschland im Landtag am 4.11.2016

Sehr gute Gesprächsrunde mit jungen Geflüchteten im Landtag Brandenburg mit Roswitha Schier (CDU) und Kathrin Dannenberg (LINKE)- 

und hier ein netter Artikel samt Film dazu: 

www.german-african-partnership.org/mitmachen/migration-und-diaspora/news/3-x-deutschland-zu-gast-im-landtag/

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Grüne Bundesfrauenkonferenz in Hannover am 7. und 8.10.2016

Because it's 2016!

mit Rena Peterson-Quander

 

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6. Kinderuni auf dem Leonardo da Vinci Campus in Nauen am 6.10.2016

Tolle Veranstaltung, viele Ideen und viel Engagement!
Ich bin begeistert von der in der 6.Kinderuni des Leonardo da Vinci Campus in Nauen.
Heute morgen habe ich als Schirmherrin aktiv teilgenommen.
153 Schüler*innen aus den Grundschulen Dallgow-Döberitz, Paulinenaue, Kollwitz Grundschule Nauen und Lessing Grundschule Falkensee konnten in 13 Workshops, die von 36 Gymnasiasten geleitet wurden, mit viel Spass lernen.
Das Thema der diesjährigen Kinderuni war Nachhaltigkeit, das war natürlich besonders spannend für mich. Ich habe an drei Workshops teilgenommen und konnte selber wieder viel lernen beim Fotogramm erstellen, bei der physikalischen Auswertung des Kirschkernweitspucken und der Herstellung gesunder Säfte.

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Besuchergruppe aus Dallgow-Döberitz im Brandenburger Landtag am 20.9.2016

Eine Gruppe von Bewohner*innen der Flüchtlingsunterkunft in Dallgow mit Aktiven der Willkommensinitiative Dallgow bei einem sehr anregenden Besuch bei mir im Brandenburger Landtag. 

Hier ein Bericht dazu: Interkulturelle Woche 2016 - Geflüchtete aus Dallgow besuchen Brandenburger Landtag

 

 

 

 

 

 

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Gelungener 40.Falkenseer Frauenstammtisch am 15.9.2016

Der 40.Falkenseer Frauenstammtisch fand am Donnerstag, den 15. September 2016 um 19 Uhr im Restaurant Kronprinz statt. Unsere Gastfrau war die Staatssekretärin im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung Ines Jesse sein, die bis Mai 2016 Falkenseer Beigeordnete und Dezernentin war.

Es war wieder ein sehr spannender Abend mit sehr reger Diskussion und lebhaften Gesprächen im Anschluss. 

In der MAZ vom 17.9.2016 erschien dieser Artikel: Keine Angst vor Männerdomänen

 

 

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Voller Einsatz bei Brandenburg Tag 2016

Gemeinsam mit Axel Vogel und Benjamin Raschke habe ich beim Brandenburg Tag 2016

aktiv mit unseren neuen Informationsmaterialien für Artenreichtum und gesundes Essen geworben.

Klicken Sie hier, wenn Sie die neue BRANDGRÜN lesen wollen: Gift auf dem Feld: Tierarme Welt

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Sommertour Station 10: Besuch des Kulturkraftwerk Zossen e.V. am 26.7.2016

Am Nachmittag besuchten wir das Kulturkraftwerk Zossen e.V. und trafen den 1.Vorsitzenden des Vereins Holger Krause.  

Der 1993 gegründete gemeinnützige Kulturverein ist anerkannter Träger der Jugendhilfe. Der Verein leistet Jugendarbeit und ist Träger des Kinderheimes "JaM HoMe“. Es ist ein Kleinst-Heim für Kinder und Jugendliche von 12-18 Jahren.
Aktuell gibt es eine Jugendwohngemeinschaft mit 10 Plätzen.  Davon sind 7 KJHG Plätze und 3 Plätze in Trainingswohnungen, in denen Schritt für das Alleine-Wohnen geübt wird. 6 Erzieher gewährleisten eine 24 Stunden Betreuung. 
Seit kurzem leben 4 sogenannte „unbegleitete minderjährige Jugendliche“ aus Afrika im Projekt. Die Jugendlichen, Flüchtlinge aus Afrika, haben sich sehr gut integriert, schnell Deutsch gelernt und sind offen und wissbegierig, so dass sie eine echte Bereicherung für das Projekt sind. Mit den deutschen Jugendlichen im Projekt verstehen sie sich gut. Die Arbeit mit diesen Jugendlichen ist Neuland für das Projekt. Hier soll das Angebot noch ausgebaut werden.
Auf Gelände stehen Bauwagen, die zu Trainingswohnungen ausgebaut werden sollen.

Begeistert schilderte Holger Krause vom JaM Car, einem Stockcar Projekt, das gemeinsam mit den Jugendlichen und 2 Schlossern durchgeführt wurde. Das Autoschrauben und die Teilnahme an Stockcar Rennen hat die Jugendlichen auf vielfältige Weise gefordert und gefördert.  

Der Verein ist Mitglied im Netzwerk von Jugendeinrichtungen und hat gute Kontakte zu Praktikumsplätzen für die Jugendlichen.

Seit 2002 arbeitet der Verein E-Werk-Zossen an der Errichtung eines soziokulturellen Zentrums für die ganze Region. Das Gebäude war eine Ruine als der Verein es übernahm. Das E-Werk diente früher der Energieversorgung der Region. Mit viel Engagement und privatem Geld wurde das Ensemble wiederaufgebaut und bietet nun nicht nur Wohnraum für die Jugendlichen und Büros, sondern auch eine große Veranstaltungshalle und ein Café. 

Regelmäßig werden Kinofilm im großen Saal, aber auch als Openair Kino gezeigt. Sowohl der Verein als auch ein anderer Veranstalter organisieren Konzerte, Lesungen, Kabarett- und Theaterveranstaltungen im E-Werk. Für seine kulturelle Arbeit erhält Verein keine städtischen Zuschüsse

 

 

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Sommertour Station 9: Treffen mit Jörg Wanka von der Flüchtlingshilfe Zosssn am 26.7.2016

Nach dem Besuch der Erstaufnahme trafen wir uns mit Jörg Wanka von der Flüchtlingshilfe Zossen, der uns über die Zusammenarbeit mit dem DRK berichtete und die Arbeit der Ehrenamtlichen in den Deutschkursen, der Kinderbetreuung, der Kleiderkammer und der Fahrradwerkstatt. Die Zusammenarbeit mit dem DRK hat sich eingespielt und ist gut. Die Flüchtlingshilfe ist auch am runden Tisch vertreten, der seit Februar 2015 besteht. Dort sitzen Vertreterinnen und Vertreter aus der Politik, des mobilen Beratungsteams, der Polizei, der Willkommensinitiativen und die Integrationsbeauftragte des Landkreises.

Sommertour Station 8: Besichtigung der Erstaufnahme in Wünsdorf am 26.7.2016

Am Vormittag trafen wir Herrn Dietmar Loose, Objektleiter der Erstaufnahmeeinrichtung am Standort Wünsdorf, Herrn Frank Nürnberger, Chef der Zentralen Ausländerbehörde (ZABH) in Eisenhüttenstadt, Frau Elisabeth Lamping, Teamleiterin der Sozialarbeit am Standort Wünsdorf sowie Herrn Oliver Bürgel, Geschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes, Landesverband Brandenburg. Walter Staab vom grünen Kreisverband Teltow Fläming hat uns begleitet.

Zu Beginn unseres Treffens besichtigten wir das frisch renovierte Familienhaus, das mit 3- Bettzimmern sowie größeren Familienzimmern (2 Zimmer mit Durchgang und bis zu 6 Betten) ausgestattet ist. Beeindruckt waren wir von dem im Haus befindlichen Aufenthaltsraum für Kinderbetreuung, den Jugendclubraum, dem Sportraum, der Teeküche, dem Handarbeitsraum und den vielen Unterrichtsräumen für Deutschkurse. Für die Kinderbetreuung steht Personal zur Verfügung. Der Unterricht wird durch Lehrerinnen und Lehrer sowie Ehrenamtliche abgedeckt.

Neben den Wohnhäusern gibt es zudem eine Ambulanz und Quantäneräume, sowie einen Röntgenraum. Nach der ersten Renovierungs- und ausbauphase stehen am Standort Wünsdorf mittlerweile knapp 1.000 Plätze für Flüchtlinge zur Verfügung, etwas über die Hälfte der Plätze in Container-Bauweise.

Die Erstaufnahmeeinrichtung in Wünsdorf ist seit dem 1. Januar 2016 am Netz und wird vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) bewirtschaftet. Nachdem Ende Januar auf dem Standort eine Informationsveranstaltung des Innenministers Karl Heinz Schröter stattfand, bei der zahlreiche Interessierte über die Einrichtung informiert wurden, kamen dort Anfang Februar 2016 die ersten Flüchtlinge an.

Das DRK hat am Standort insgesamt 52 Stellen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorgesehen, die überwiegend besetzt werden konnten. Zur Zeit ist es nicht einfach, die Stellen mit ausgebildeten Sozialarbeitern und Sozialarbeiterinnen zu besetzen, da der Markt „leer gefegt“ ist, die Arbeitswege nach Wünsdorf für manche lang sind und Gehaltsunterschiede im Vergleich zum Land Berlin bestehen.

Das Team des DRK hält guten Kontakt zu der Stadt, zu den Ehrenamtlichen in Wünsdorf und zur Flüchtlingshilfe Zossen. Anfangs bestehende Proteste gegen die Flüchtlingseinrichtung sind abgeflaut.

Durch die stark zurückgegangene Zahl der Geflüchteten ist die Erstaufnahme in Wünsdorf aktuell nur zu einem geringen Teil belegt. Es fällt auf, dass dort überwiegend Familien leben unterschiedlicher Nationalitäten. Morgen werden dort etwa 160 Personen - aus Eisenhüttenstadt weitergeleitet - erwartet. Die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stimmt es traurig, dass viele der von ihnen in der Erstaufnahme betreuten Asylsuchenden keine Anerkennung erhalten werden.

Angesichts der instabilen internationalen Verhältnisse- auch mit Blick auf die Türkei- muss jederzeit damit gerechnet werden, dass die Zahl der ankommenden Flüchtlinge wieder steigen wird. Das Land hält daher aktuell und weiterhin circa 5.000 Plätze an verschiedenen Standorten der Erstaufnahme vor.

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Sommertour Station 7: Besuch beim 1. Beigeordneten des Landkreises Prignitz Christian Müller am 25.7.2016

Am frühen Nachmittag trafen wir den 1.Beigeordneten und stellvertretenden Landrat des Landkreises Prignitz Christian Müller und die Fachbereichsleiterin Wirtschaft Edelgard Schimko in der Kreisverwaltung.

Auch dort wurden wir sehr freundlich begrüßt und auch hier war die anstehende Verwaltungs-strukturreform u.a. Gegenstand des Gesprächs. Die Verabschiedung des Leitbildes im Landtag wird in der Prignitz sehr kritisch gesehen, man werde sich dem Prozess aber nicht versperren. Es gibt gerade nach dem Umzug des Schulamtes von Perleberg nach Neuruppin 2014 große Befürchtungen, was den Verlust weiterer Verwaltungsstandorte, insbesondere des Kreissitzes angeht.

Ausführlich sprachen wir über die Aktivitäten der Wirtschaftsförderung und die erfreuliche wirtschaftliche Entwicklung in der Region.  Eine Studie „Trendanalyse 2030 – Potentialregion Prignitz“ hat herausgearbeitet, dass die Lage der Prignitz zwischen den boomenden Metropolen Berlin und Hamburg sehr günstige Entwicklungschancen bietet. Die wirtschaftliche Ausrichtung auf die Metropolregion Hamburg läuft schon sehr vielversprechend, aber auch die Beziehungen zu den angrenzenden Ländern Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern bieten Chancen. Der Standort Prignitz wird auf Messen beworben und bei Projektentwicklern immer bekannter.
Als Problem stellen sich der schleppende Breitbandausbau und die hohen Stromkosten (Netzentgelte!) dar.

Ein weiteres Gesprächsthema war die medizinisch-pflegerische Versorgung. Besondere Schwierigkeiten gibt es im öffentlichen Gesundheitsdienst bei der Gewinnung von Fachpersonal. Hier ist durch den im Juli im Landtag verabschiedeten Antrag zur Personalgewinnung und Beitritt zur Fortbildungsakademie öffentliches Gesundheitswesen hoffentlich bald Besserung zu erwarten. Das Kreiskrankenhaus in Perleberg mit 368 Betten, einem angeschlossenen medizinischen Versorgungszentrum, zwei Altenpflegeeinrichtungen und der Rettungsdienst befinden sich zu 100% in kreislicher Trägerschaft neben dem privaten KMG-Klinikum in Pritzwalk. Der Bedarf an Fachkräften kann durch die angegliederte Krankenpflegeschule noch gedeckt werden.

In der Kreisverwaltung arbeiten 768 Mitarbeiter*innen, entsprechend knapp 500 Vollzeitstellen. Der Landkreis Prignitz sieht noch viele Fragen bei der Funktionalreform, d.h. der Aufgabenübertragung vom Land auf die Kreise. Gerne würde man Aufgaben im Bereich der Sozialverwaltung hinzuübernehmen. Groß ist der Wunsch nach einer Standortgarantie für die Verwaltungsstandorte.

Bei der Flüchtlingsunterbringung nimmt der Landkreis mit seinem dezentralen Unterbringungskonzept eine Sonderstellung ein. Die Tatsache, dass man nicht über große Gemeinschaftsunterkünfte verfügt, ist bei rückgehenden Flüchtlingszahlen ein Vorteil, da Einzelwohnungen eher aufgegeben werden können. Seit dem 1.1.16 wurden 630 geflüchtete Personen übernommen, der Personalschlüssel bei der Flüchtlingssozialarbeit liegt mit 1:60 deutlich über dem verlangten Niveau. Schwierigkeiten bestehen bei den Sprach- und Integrationskursen, wo bei 2000 Asylsuchenden und Migranten nur 50 Plätze bereitgestellt werden konnten. Es stehen zwar Bundes- und Landesmittel zur Verfügung, die hohen Anforderungen an das Lehrpersonal führen aber zu großen Engpässen. Dieses Problem muss dringend gelöst werden, da ohne Sprachkurse auch die Vermittlung in Arbeit stockt, obwohl Jobcenter und Unternehmer ausgesprochen aufgeschlossen sind. Der Rahmenvereinbarung zur Gesundheitskarte will der Landkreis gerne bald beitreten, sobald die Erstattungsverordnung in überarbeiteter Form vorliegt. Die Aufnahme von Flüchtlingskindern in Kita und Schulen konnte bewältigt werden, gerade die Oberschulen in Pritzwalk und Perleberg haben einen großen Beitrag geleistet.

Der Landkreis wünscht sich, dass die Folgerungen aus dem Bundesintegrationsgesetz schnell bekannt werden und für die Landkreise Planungssicherheit besteht. Das Land solle hierbei zügig eine koordinierende Rolle einnehmen.

 

 

 

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