Besuchergruppe aus Dallgow-Döberitz im Brandenburger Landtag am 20.9.2016

Eine Gruppe von Bewohner*innen der Flüchtlingsunterkunft in Dallgow mit Aktiven der Willkommensinitiative Dallgow bei einem sehr anregenden Besuch bei mir im Brandenburger Landtag. 

Hier ein Bericht dazu: Interkulturelle Woche 2016 - Geflüchtete aus Dallgow besuchen Brandenburger Landtag

 

 

 

 

 

 

Kategorien:Aktuelles

Gelungener 40.Falkenseer Frauenstammtisch am 15.9.2016

Der 40.Falkenseer Frauenstammtisch fand am Donnerstag, den 15. September 2016 um 19 Uhr im Restaurant Kronprinz statt. Unsere Gastfrau war die Staatssekretärin im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung Ines Jesse sein, die bis Mai 2016 Falkenseer Beigeordnete und Dezernentin war.

Es war wieder ein sehr spannender Abend mit sehr reger Diskussion und lebhaften Gesprächen im Anschluss. 

In der MAZ vom 17.9.2016 erschien dieser Artikel: Keine Angst vor Männerdomänen

 

 

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Voller Einsatz bei Brandenburg Tag 2016

Gemeinsam mit Axel Vogel und Benjamin Raschke habe ich beim Brandenburg Tag 2016

aktiv mit unseren neuen Informationsmaterialien für Artenreichtum und gesundes Essen geworben.

Klicken Sie hier, wenn Sie die neue BRANDGRÜN lesen wollen: Gift auf dem Feld: Tierarme Welt

Kategorien:Aktuelles

Sommertour Station 10: Besuch des Kulturkraftwerk Zossen e.V. am 26.7.2016

Am Nachmittag besuchten wir das Kulturkraftwerk Zossen e.V. und trafen den 1.Vorsitzenden des Vereins Holger Krause.  

Der 1993 gegründete gemeinnützige Kulturverein ist anerkannter Träger der Jugendhilfe. Der Verein leistet Jugendarbeit und ist Träger des Kinderheimes "JaM HoMe“. Es ist ein Kleinst-Heim für Kinder und Jugendliche von 12-18 Jahren.
Aktuell gibt es eine Jugendwohngemeinschaft mit 10 Plätzen.  Davon sind 7 KJHG Plätze und 3 Plätze in Trainingswohnungen, in denen Schritt für das Alleine-Wohnen geübt wird. 6 Erzieher gewährleisten eine 24 Stunden Betreuung. 
Seit kurzem leben 4 sogenannte „unbegleitete minderjährige Jugendliche“ aus Afrika im Projekt. Die Jugendlichen, Flüchtlinge aus Afrika, haben sich sehr gut integriert, schnell Deutsch gelernt und sind offen und wissbegierig, so dass sie eine echte Bereicherung für das Projekt sind. Mit den deutschen Jugendlichen im Projekt verstehen sie sich gut. Die Arbeit mit diesen Jugendlichen ist Neuland für das Projekt. Hier soll das Angebot noch ausgebaut werden.
Auf Gelände stehen Bauwagen, die zu Trainingswohnungen ausgebaut werden sollen.

Begeistert schilderte Holger Krause vom JaM Car, einem Stockcar Projekt, das gemeinsam mit den Jugendlichen und 2 Schlossern durchgeführt wurde. Das Autoschrauben und die Teilnahme an Stockcar Rennen hat die Jugendlichen auf vielfältige Weise gefordert und gefördert.  

Der Verein ist Mitglied im Netzwerk von Jugendeinrichtungen und hat gute Kontakte zu Praktikumsplätzen für die Jugendlichen.

Seit 2002 arbeitet der Verein E-Werk-Zossen an der Errichtung eines soziokulturellen Zentrums für die ganze Region. Das Gebäude war eine Ruine als der Verein es übernahm. Das E-Werk diente früher der Energieversorgung der Region. Mit viel Engagement und privatem Geld wurde das Ensemble wiederaufgebaut und bietet nun nicht nur Wohnraum für die Jugendlichen und Büros, sondern auch eine große Veranstaltungshalle und ein Café. 

Regelmäßig werden Kinofilm im großen Saal, aber auch als Openair Kino gezeigt. Sowohl der Verein als auch ein anderer Veranstalter organisieren Konzerte, Lesungen, Kabarett- und Theaterveranstaltungen im E-Werk. Für seine kulturelle Arbeit erhält Verein keine städtischen Zuschüsse

 

 

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Sommertour Station 9: Treffen mit Jörg Wanka von der Flüchtlingshilfe Zosssn am 26.7.2016

Nach dem Besuch der Erstaufnahme trafen wir uns mit Jörg Wanka von der Flüchtlingshilfe Zossen, der uns über die Zusammenarbeit mit dem DRK berichtete und die Arbeit der Ehrenamtlichen in den Deutschkursen, der Kinderbetreuung, der Kleiderkammer und der Fahrradwerkstatt. Die Zusammenarbeit mit dem DRK hat sich eingespielt und ist gut. Die Flüchtlingshilfe ist auch am runden Tisch vertreten, der seit Februar 2015 besteht. Dort sitzen Vertreterinnen und Vertreter aus der Politik, des mobilen Beratungsteams, der Polizei, der Willkommensinitiativen und die Integrationsbeauftragte des Landkreises.

Sommertour Station 8: Besichtigung der Erstaufnahme in Wünsdorf am 26.7.2016

Am Vormittag trafen wir Herrn Dietmar Loose, Objektleiter der Erstaufnahmeeinrichtung am Standort Wünsdorf, Herrn Frank Nürnberger, Chef der Zentralen Ausländerbehörde (ZABH) in Eisenhüttenstadt, Frau Elisabeth Lamping, Teamleiterin der Sozialarbeit am Standort Wünsdorf sowie Herrn Oliver Bürgel, Geschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes, Landesverband Brandenburg. Walter Staab vom grünen Kreisverband Teltow Fläming hat uns begleitet.

Zu Beginn unseres Treffens besichtigten wir das frisch renovierte Familienhaus, das mit 3- Bettzimmern sowie größeren Familienzimmern (2 Zimmer mit Durchgang und bis zu 6 Betten) ausgestattet ist. Beeindruckt waren wir von dem im Haus befindlichen Aufenthaltsraum für Kinderbetreuung, den Jugendclubraum, dem Sportraum, der Teeküche, dem Handarbeitsraum und den vielen Unterrichtsräumen für Deutschkurse. Für die Kinderbetreuung steht Personal zur Verfügung. Der Unterricht wird durch Lehrerinnen und Lehrer sowie Ehrenamtliche abgedeckt.

Neben den Wohnhäusern gibt es zudem eine Ambulanz und Quantäneräume, sowie einen Röntgenraum. Nach der ersten Renovierungs- und ausbauphase stehen am Standort Wünsdorf mittlerweile knapp 1.000 Plätze für Flüchtlinge zur Verfügung, etwas über die Hälfte der Plätze in Container-Bauweise.

Die Erstaufnahmeeinrichtung in Wünsdorf ist seit dem 1. Januar 2016 am Netz und wird vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) bewirtschaftet. Nachdem Ende Januar auf dem Standort eine Informationsveranstaltung des Innenministers Karl Heinz Schröter stattfand, bei der zahlreiche Interessierte über die Einrichtung informiert wurden, kamen dort Anfang Februar 2016 die ersten Flüchtlinge an.

Das DRK hat am Standort insgesamt 52 Stellen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorgesehen, die überwiegend besetzt werden konnten. Zur Zeit ist es nicht einfach, die Stellen mit ausgebildeten Sozialarbeitern und Sozialarbeiterinnen zu besetzen, da der Markt „leer gefegt“ ist, die Arbeitswege nach Wünsdorf für manche lang sind und Gehaltsunterschiede im Vergleich zum Land Berlin bestehen.

Das Team des DRK hält guten Kontakt zu der Stadt, zu den Ehrenamtlichen in Wünsdorf und zur Flüchtlingshilfe Zossen. Anfangs bestehende Proteste gegen die Flüchtlingseinrichtung sind abgeflaut.

Durch die stark zurückgegangene Zahl der Geflüchteten ist die Erstaufnahme in Wünsdorf aktuell nur zu einem geringen Teil belegt. Es fällt auf, dass dort überwiegend Familien leben unterschiedlicher Nationalitäten. Morgen werden dort etwa 160 Personen - aus Eisenhüttenstadt weitergeleitet - erwartet. Die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stimmt es traurig, dass viele der von ihnen in der Erstaufnahme betreuten Asylsuchenden keine Anerkennung erhalten werden.

Angesichts der instabilen internationalen Verhältnisse- auch mit Blick auf die Türkei- muss jederzeit damit gerechnet werden, dass die Zahl der ankommenden Flüchtlinge wieder steigen wird. Das Land hält daher aktuell und weiterhin circa 5.000 Plätze an verschiedenen Standorten der Erstaufnahme vor.

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Sommertour Station 7: Besuch beim 1. Beigeordneten des Landkreises Prignitz Christian Müller am 25.7.2016

Am frühen Nachmittag trafen wir den 1.Beigeordneten und stellvertretenden Landrat des Landkreises Prignitz Christian Müller und die Fachbereichsleiterin Wirtschaft Edelgard Schimko in der Kreisverwaltung.

Auch dort wurden wir sehr freundlich begrüßt und auch hier war die anstehende Verwaltungs-strukturreform u.a. Gegenstand des Gesprächs. Die Verabschiedung des Leitbildes im Landtag wird in der Prignitz sehr kritisch gesehen, man werde sich dem Prozess aber nicht versperren. Es gibt gerade nach dem Umzug des Schulamtes von Perleberg nach Neuruppin 2014 große Befürchtungen, was den Verlust weiterer Verwaltungsstandorte, insbesondere des Kreissitzes angeht.

Ausführlich sprachen wir über die Aktivitäten der Wirtschaftsförderung und die erfreuliche wirtschaftliche Entwicklung in der Region.  Eine Studie „Trendanalyse 2030 – Potentialregion Prignitz“ hat herausgearbeitet, dass die Lage der Prignitz zwischen den boomenden Metropolen Berlin und Hamburg sehr günstige Entwicklungschancen bietet. Die wirtschaftliche Ausrichtung auf die Metropolregion Hamburg läuft schon sehr vielversprechend, aber auch die Beziehungen zu den angrenzenden Ländern Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern bieten Chancen. Der Standort Prignitz wird auf Messen beworben und bei Projektentwicklern immer bekannter.
Als Problem stellen sich der schleppende Breitbandausbau und die hohen Stromkosten (Netzentgelte!) dar.

Ein weiteres Gesprächsthema war die medizinisch-pflegerische Versorgung. Besondere Schwierigkeiten gibt es im öffentlichen Gesundheitsdienst bei der Gewinnung von Fachpersonal. Hier ist durch den im Juli im Landtag verabschiedeten Antrag zur Personalgewinnung und Beitritt zur Fortbildungsakademie öffentliches Gesundheitswesen hoffentlich bald Besserung zu erwarten. Das Kreiskrankenhaus in Perleberg mit 368 Betten, einem angeschlossenen medizinischen Versorgungszentrum, zwei Altenpflegeeinrichtungen und der Rettungsdienst befinden sich zu 100% in kreislicher Trägerschaft neben dem privaten KMG-Klinikum in Pritzwalk. Der Bedarf an Fachkräften kann durch die angegliederte Krankenpflegeschule noch gedeckt werden.

In der Kreisverwaltung arbeiten 768 Mitarbeiter*innen, entsprechend knapp 500 Vollzeitstellen. Der Landkreis Prignitz sieht noch viele Fragen bei der Funktionalreform, d.h. der Aufgabenübertragung vom Land auf die Kreise. Gerne würde man Aufgaben im Bereich der Sozialverwaltung hinzuübernehmen. Groß ist der Wunsch nach einer Standortgarantie für die Verwaltungsstandorte.

Bei der Flüchtlingsunterbringung nimmt der Landkreis mit seinem dezentralen Unterbringungskonzept eine Sonderstellung ein. Die Tatsache, dass man nicht über große Gemeinschaftsunterkünfte verfügt, ist bei rückgehenden Flüchtlingszahlen ein Vorteil, da Einzelwohnungen eher aufgegeben werden können. Seit dem 1.1.16 wurden 630 geflüchtete Personen übernommen, der Personalschlüssel bei der Flüchtlingssozialarbeit liegt mit 1:60 deutlich über dem verlangten Niveau. Schwierigkeiten bestehen bei den Sprach- und Integrationskursen, wo bei 2000 Asylsuchenden und Migranten nur 50 Plätze bereitgestellt werden konnten. Es stehen zwar Bundes- und Landesmittel zur Verfügung, die hohen Anforderungen an das Lehrpersonal führen aber zu großen Engpässen. Dieses Problem muss dringend gelöst werden, da ohne Sprachkurse auch die Vermittlung in Arbeit stockt, obwohl Jobcenter und Unternehmer ausgesprochen aufgeschlossen sind. Der Rahmenvereinbarung zur Gesundheitskarte will der Landkreis gerne bald beitreten, sobald die Erstattungsverordnung in überarbeiteter Form vorliegt. Die Aufnahme von Flüchtlingskindern in Kita und Schulen konnte bewältigt werden, gerade die Oberschulen in Pritzwalk und Perleberg haben einen großen Beitrag geleistet.

Der Landkreis wünscht sich, dass die Folgerungen aus dem Bundesintegrationsgesetz schnell bekannt werden und für die Landkreise Planungssicherheit besteht. Das Land solle hierbei zügig eine koordinierende Rolle einnehmen.

 

 

 

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Sommertour Station 6 : Besuch bei Frau Jura, Bürgermeisterin von Perleberg am 25.7.2016

Wir trafen die Bürgermeisterin Anett Jura im beeindruckenden historischen Rathaus
am großen Markt in Perleberg.Am Wochenende fand in Perleberg die 777 Jahrfeier statt und stolz berichtetet die Bürgermeister, dass viele der Aktivitäten von der Einwohnerschaft selbst organisiert worden sind.
Impulse aus der Bürgerschaft und bürgerliches Engagement zu unterstutzen und zu fördern ist Frau Jura ein besonderes Anliegen. 
Ausführlich berichtete die Bürgermeisterin vom Projekt „Zukunftstadt“ -  einer Initiative des Ministeriums für Bildung und Forschung. In dessen erster Phase Perleberg gemeinsam mit Wittenberg teilgenommen hat.In Perleberg wurde der Projektansatz verfolgt „in die Wünsche und Ideen der jüngeren Generation hineinzuhören“. Die begleitenden Workshops zu „Zukunftstadt“ waren mit je 60-80 Teilnehmer*innen gut besucht – von Schülern bei zum Seniorenbeirat waren alle Generationen gut vertreten.Das Projekt, das von der TU Berlin wissenschaftlich begleitet wurde, hat die gute Zusammenarbeit zwischen Perleberg und Wittenberge weiterbefördert. Leider kam vor wenigen Tagen der Bescheid des Ministeriums, dass es keine weitere Förderung für eine zweite Projektstufe geben wird.Beide Städte wollen aber die Ergebnisse der ersten Phase gemeinsam weiter auswerten und kleinere Projekte selbstständig verfolgen. 

Ein Ergebnis der guten Zusammenarbeit ist, dass - vorbehaltlich der Zustimmungen der Stadtverordnetenversammlungen-  eine gemeinsame Wirtschaftsförderung mit Wittenberge beabsichtigt ist. Daneben ist Perleberg an der kreislichen Wirtschaftsförderung und den Aktivitäten des regionalen Wachstumskerns Perleberg, Wittenberge, Karstädt beteiligt.

Frau Jura wurde im Januar 2015 für 8 Jahre zur Bürgermeisterin gewählt. Von 2002-2007 war sie Referentin im Wirtschaftsministerium in Schwerin. Später leitete sie das Technologiezentrum in Wittenberge.

Ein weiteres Anliegen ist der Bürgermeisterin die weitere Belebung des Altstadtkernes: sie plant eine Bestandsanalyse leerstehender Immobilien, Stadtspaziergänge mit interessierten Gründern, ein Kunstprojekt mit dem Gymnasium mit temporärer Nutzung leerstehender Räume und eine Kooperation mit einer Hochschule.Außerdem ist eine Studie mit dem Brandenburger Sozialministerium zur Familienfreundlichkeit in Planung.  Mit besonderer Empathie erzählt die Bürgermeisterin von der Lotte Lehmann Akademie, in der in Gedenken an die bekannte Opernsängerin und gebürtige Perlebergerin Seminare für Nachwuchs Künstler*innen durchgeführt werden. Zum Abschluss der Akademie Wochen finden zahlreiche Konzerte in Perleberg statt. Eine Kooperation mit der Musikakademie Rheinsberg sind angedacht.

Zurzeit sind 500 Flüchtlinge in Perleberg zur Betreuung und die Willkommens-Initiative Perleberg hilft, unterstützt mit Sprachkursen und anderen Aktivitäten.

Abschließend wies Frau Jura noch einmal darauf hin, dass Perleberg seit annähernd 200 Jahren (seit 1817) Kreisstadt ist und der mögliche Verlust des Kreissitzes im Rahmen der Verwaltungsstrukturreform die Bevölkerung sehr beunruhigt. Der längerfristige Erhalt von Verwaltungsstandorten erscheint ihr unverzichtbar.

 

 

Begleitet wurden wir am heutigen Tag von Bärbel Treutler, Kreistagsabgeordnete für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Hendrik Claus vom grünen Kreisverband Prignitz, die uns in der Mittagspause ins PARADIES entführten.

 

 

 

 

 

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.Sommertour Station 5: Besuch des IQ Netzwerk Brandenburg am Standort Bernau am 22.7.2016

Am Nachmittag trafen wir uns mit den beiden engagierten Projektmitarbeiterinnen Anne Dann und Janine Schwirzer vom IQ Netzwerk Brandenburg. Das Netzwerk soll die Arbeitsmarkt Integration von Menschen mit Migrationshintergrund gemeinsam verbessern.

Im IQ Netzwerk Brandenburg gibt es 13 Teilprojekte mit Beratungsstellen an 9 Standorten.

Der Schwerpunkt der Projektarbeit in Bernau und Eberswalde liegt im Bereich der nicht akademischen reglementierten Gesundheitsberufe, vorwiegend der Krankenpflege, sowie der sozialen Berufe, hier geht es überwiegend um Erzieher*innen. 

Ziel ist es Menschen aus anderen EU-Ländern, Drittstaaten und Geflüchteten bei der Anerkennung und Anpasssungsqualifizierung ihres Berufes konkret und persönlich zu helfen. Wenn festgestellt wird, dass die Berufsausbildung hier in Deutschland nicht 1:1 anerkannt wird, dann können passgenaue Hilfestellungen beim Nachweis von Zeugnissen und Ausbildungsbescheinigungen, beim Ablegen von Prüfungen, bei fehlenden Sprachkenntnissen, auch im Bereich der medizinischen Fachsprache gegeben werden.

Die Projektmitarbeiterinnen arbeiten im Netzwerk intensiv mit Behörden und Institutionen zusammen und haben vielfältige Möglichkeiten der Unterstützung und Förderung- auch finanzieller Art. Sie begleitenden bei der gesamten Nachqualifizierung. Dieses gute Angebot gibt es erst seit März 2015. Es bleibt zu hoffen, dass dieses vielschichtige und effektive Angebot bekannt und viel genutzt wird.

 

 

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Sommertour Station 4 : Besuch des Immanuel Klinikum Bernau/ Herzzentrum Brandenburg am 22.7.2016

Heute wurden wir zu einem Gespräch im  Immanuel Klinikum Bernau/ Herzzentrum Brandenburg sehr freundlich empfangen von
Herrn Linke, Geschäftsführer Klinik Bernau,
Prof. Dr. med. Albes, Chefarzt Herzchirurgie,
Prof. Dr. med. Butter, Chefarzt Kardiologe und
Frau Pilz, Pflegedirektorin.

1998 zog das Herzzentrum von Berlin-Buch nach Bernau und bildete mit den dort vorhandenen Angeboten der Grundversorgung das Immanuel Klinikum Bernau/Herzzentrum Brandenburg.Nach der Zusammenlegung war es allerdings von Beginn an recht eng für alle Aufgaben. Doch inzwischen ist die Zusammenführung gut gelungen und die interdisziplinäre Arbeit funktioniert.
Es gibt 40 Ausbildungsplätze allein im pflegerischen Bereich, auch operationstechnische Assisten*innen werden im Hause ausgebildet.
Der Bereich der Geburtshilfe entwickelt sich sehr gut, in diesem Jahr wird mit 500 Geburten gerechnet.  

Der beiden Schwerpunkte der Klinik liegen im Bereich der Kardiologie und der Herzchirurgie. In 3 Herzkatheter-Laboren können Interventionen an den Herzkranzgefäßen und elektrophysiologische Untersuchungen und Eingriffe durchgeführt werden.
Besonders stolz ist die Klinik auf den neuen Hybrid-OP. Es stellt eine Verbindung von kardiologischem Herzkatheter-Labor und herzchirurgischem Operationssaal dar. Diese 3,5 Millionen teure Investition ist seit 2 Monaten im Betrieb. Dort können minimal invasiv Herzklappenersatzeingriffe oder -rekonstruktionen über Katheter am schlagenden Herzen durchgeführt werden.

In der Kardiologie wurden 2015 4600 Patienten stationär behandelt und die Herzchirurgie hat 1500 Operationen durchgeführt.

Für die Zukunft ist geplant die kinderheilkundliche Abteilung weiter auszubauen, besonders auch im Bereich der Kinder-Kardiologie und Herzchirurgie. Ein modernes Geburtshilfe- und Kinderzentrum wird aufgebaut. Es ist geplant sich an einem umfassenden Pädiatrie-Konzept im Verbund mit anderen Brandenburger Kliniken zu beteiligen.

Beide Chefärzte sind engagierte Dozenten an der neu gegründeten Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane.
Das Immanuel Klinikum Bernau gehört zu den Trägern der Medizinischen Hochschule und lobt jährlich 4 Studien-Stipendien aus.

Betont wurde von allen die besondere Philosophie des Hauses in kirchlicher Trägerschaft. Sie seien nicht an die Gewinnerwartung eines privaten Klinikbetreibers gebunden und könnten das Erwirtschaftete in die Klinik reinvestieren.Große Sorgfalt wird auch auf die Auswahl der Mitarbeiter*innen gelegt, von den Transportpflegern bis zu den Servicekräften, die die Pflegenden entlasten sollen. Ein Problem mit Fachkräftemangel kennt die Klinik bisher nicht.

In Planung ist ein Erweiterungsbau für 25 Millionen Euro.
Weitere Themen des sehr intensiven und informativen Gespräches waren die Trägerschaft des Rettungsdienstes im Landkreis Barnim, die Frage eines dritten Herzzentrums in Brandenburg und die weitere Entwicklung der Medizinischen Hochschule Brandenburg.

Bei einem ausgedehnten Besichtigungsrundgang durch die Klinik, trafen wir auch auf den Chefarzt der Intensivstation, der uns die strengen und erfolgreichen Maßnahmen beim Umgang mit Problemkeimen erläutere und sahen uns die hochmodernen Funktionsräume, die interdisziplinär belegten Stationen und die neugestalteten Aufenthaltsräume an.

 

 

 

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Filmreihe "LAND IN SICHT"

Im Rahmen der Filmreihe „Land in Sicht“ der grünen Landtagsfraktion fand am 24. Februar 2015 eine Filmführung im Theatersaal des Leonardo da Vinci Campus in Nauen statt.
Nach dem Film wurde noch intensiv diskutiert mit mir und den Regisseurinnen Judith Keil und Antje Kruska (Regisseurinnen)  und dem Protagonisten Farid - siehe Foto

Der Film wird an vielen Orten in Brandenburg gezeigt 

Mehr Informationen: www.gruene-fraktion-brandenburg.de/veranstaltungen/film-diskussion-land-in-sicht/

Zum Film :
Brandenburg wird 2015 rund 8000 Flüchtlinge aufnehmen. Mit ihrer Unterbringung sind viele Fragen verknüpft – Unterbringungsstandards, Gesundheitsversorgung, Deutschunterricht für Kinder aus Flüchtlingsfamilien, um nur einige zu nennen. Doch beim Thema Flüchtlinge und Asyl geht es vor allem um Menschen und nicht nur um Gesetze, Verordnungen und Standards. Mit dem Dokumentarfilm „Land in Sicht“ von Judith Keil & Antje Kruska möchte die bündnisgrüne Landtagsfraktion drei dieser Menschen vorstellen und den Brandenburger ZuschauerInnen an 8 Filmabenden einen Perspektivwechsel ermöglichen. Die Filmreihe startet - in Kooperation mit dem Leonardo da Vinci Campus und dem Jugendförderverein Mikado e.V. - am Dienstag, den 24. Februar, 19 Uhr, auf dem Leonardo da Vinci Campus in Nauen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, mit einer der Filmemacherinnen, Protagonisten des Films und unserer innenpolitischen Sprecherin URSULA NONNEMACHER zu diskutieren. Darum geht es: Nach einer Flucht um die halbe Welt sind Abdul, ein Scheich aus dem Jemen, Farid aus dem Iran und Brian aus Kamerun als Flüchtlinge in einem Asylbewerberheim in Bad Belzig (Potsdam-Mittelmark) gestrandet. Ohne einen gesicherten Aufenthaltstitel bleibt ihnen die Teilnahme am Leben außerhalb der Heimtore größtenteils verwehrt, doch sie fahnden trotzdem nach Wegen hinein in die deutsche Gesellschaft. Auf Dorffesten, Ämtern und Diskotheken prallen ihre Vorstellungen von Deutschland mit den Mentalitäten der Eingesessenen aufeinander.

Die Dokumentarfilmemacherinnen Judith Keil & Antje Kruska haben die Protagonisten ein Jahr lang begleitet. Herausgekommen ist ein Film, der sich durch die große Nähe zu den Hauptfiguren auszeichnet und der statt Betroffenheit die unfreiwillige Komik dieser Aufeinandertreffen in den Blick rückt. Julia Keil und Antje Kruska zeigen die zweifellos problembeladene Ausgangslage von Asylbewerbern, aber heben diese gleichzeitig auf eine allgemein menschliche Ebene, die deutlich macht, dass deren Sehnsüchte, Ängste, Macken, Gedanken und Hoffnungen durchaus mit unseren zu vergleichen sind.

Besuchergruppe aus Falkensee zu Besuch im Landtag

Am 17.2.2015 besuchte eine 35 köpfige Besuchergruppe aus Falkensee auf meine Einladung hin den Landtag Brandenburg.

Es war für alle ein interessanter Nachmittag.

Volles Haus bei FILM AB im GRÜNEN BÜRO am 19.1.2015

 

 

Zum spannenden Film Alphabet kamen ca. 40 Menschen von 12 bis 70 Jahren ins GRÜNE BÜRO, die sich den Film zum Thema Bildung ansehen wollten.
Darunter auch Conny Röth, die in Falkensee Finkenkrug einen Malspielort nach Arno Stern anbietet.
Nach dem Film gab es noch angeregte Gespräche mit einem Gläschen Wein - ein  gelungener informativer Abend.

Für Toleranz, gegen Fremdenhass - Demo in Frankfurt/Oder am 17.1.2015

Ich war mit dabei – auf dem Foto zwischen Annalena Baerbock, MdL und Ska Keller, MEP

700 Menschen gingen am Sonnabend bei Veranstaltungen auf die Straße, um ein Zeichen für ein weltoffenes Frankfurt zu setzen.( Anlass war eine Demonstration unter dem Motto "Stopp dem Asylmissbrauch", zu der etwa 250 Teilnehmer anreisten.)

Hier ein Artikel aus der MOZ vom 18.1.2015 : Frankfurter mögen es lieber bunt

URL:http://ursulanonnemacher.de/startseite/browse/9/