Sommertour 2018 - Station 12 - Havelland Kliniken Rathenow - 13.7.2018

Heute am letzten Tag meiner politischen Sommertour waren wir zu Gast bei den Havelland Kliniken am Standort Rathenow. Wir wurden sehr freundlich begrüßt von Dorit Zahn, der Verwaltungsdirektorin, Dr. med. Stefan Lenz, dem stellvertretenden ärztlich Direktor und Chefarzt der Chirurgischen Abteilung, Dr. Babette Dietrich, der Pressesprecherin und Referentin der Geschäftsführung und Schwester Marianne, der Koordinatorin für die Spezialisierte Palliativ Versorgung im West-Havelland. Im Jahr 2003 ist das Paracelsus Krankenhaus Rathenow in die Havelland Kliniken eingebracht worden. Das Unternehmen verfügt über einige Tochterunternehmen, wie medizinische Versorgungszentren, Wohn- und Pflegezentren und eine soziale Betreuungsgesellschaft 2011 wurde der bodengebundene Rettungsdienst des Havellandes als Tochter in die Gesellschaft übernommenen und 2016 erfolgte Übernahme der Altenpflegeschule im Havelland in die Tochtergesellschaft Ausbildungszentrum Gesundheit und Pflege im Havelland. Seit 2014 sind die Havelland Kliniken Akademisches Lehrkrankenhaus der Charité. Und das offensichtlich so erfolgreich, dass es mehr Bewerber für das praktische Ärztliche Jahr gibt als Plätze vorhanden sind. Auf diesem Wege wurden schon einige Assistenzärzte für die Klinik gewonnen. Am Standort werden 170 stationäre Betten und 50 Tagesklinik Plätze vorgehalten. Vorwiegend in den Bereichen Innere Medizin, Geriatrie und Chirurgie. Darüber hinaus gibt eine Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe und 12 Betten in der Kinderheilkunde, sowie eine Intensivstation. Es wird sowohl in Rathenow, als auch im Nauen einen Kreissaal und an jedem Standort sind etwa 370 Geburten pro Jahr zu verzeichnen. Das Krankenhaus beteiligt sich an vielen innovativen Projekten. Es gibt eine Kooperation mit dem Fachbereich Pflegewissenschaften an der BTU Senftenberg. Es gibt das Angebot einer integrierten Alten- und Krankenpflege Ausbildung und die Beteiligung an 2 Projekten des Innovationsfonds zur Verbesserung der Versorgung bei Herzinfarkten und aktiven neurologischen Erkrankungen. Wir haben uns einzelne Stationen des Krankenhauses angesehen, u.a. die Rettungsstelle und den angegliederten Stützpunkt des Rettungsdienstes. Wie wichtig diese Notaufnahme für das West-Havelland ist, auch um die Hilfsfristen im Rettungsdienst sicher stellen zu können, wurde uns deutlich klar gemacht. Die Klinik Leitung sieht den Fachkräfte Mangel im Bereich der Ärzte und der Pflege, die Neustrukturierung des Notfallmedizinischen Versorgungskonzept in der Region und den Demographischen Wandel als große Herausforderungen für ihre Arbeit im Havelland.

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